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Pflichtaufgaben
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29 Mrz 12 Öffentliche Unternehmen: Optimierungsmöglichkeiten durch die Wahl der Rechtsform und Organisation

Das administrative System der Bundesrepublik Deutschland weist insbesondere den Kommunen, also den lokalen Gebietskörperschaften wie Gemeinden, Städten und Landkreisen, zahlreiche Aufgaben zu. Allein ihnen obliegt aufgrund ihrer Selbstverwaltung die Entscheidung, die Tätigkeiten durch eigene Einheiten oder durch Dritte ausführen zu lassen. Berücksichtigt man hierbei das gesamte Spektrum der öffentlichen Hand – von den freiwilligen bis hin zu den Pflichtaufgaben – so wird schnell deutlich, dass dies nicht allein von den eigenen Einheiten ausgeübt werden kann.
Bereits seit einigen Jahren sorgen daher auch bei den öffentlichen Aufgabenträgern die Stichworte Outsourcing, Privatisierung und Auslagerung für Furore. Immer häufiger wird geprüft, ob Aufgaben oder Aufgabenbereiche nicht durch Drittunternehmen ausgeführt werden können. Während man in der Privatwirtschaft ganze Unternehmensstrukturen auslagert bzw. outsourct, bestehen bei der öffentlichen Hand trotz angespannter Haushaltslagen häufig Bedenken gegen diese Vorgehensweise. So behält sich die öffentliche Hand häufig Beteiligungen an Unternehmen bzw. Einrichtungen vor, um weiterhin Einfluss nehmen zu können.
Auch der eingeengte finanzielle Spielraum der Kommunen macht es zwingend erforderlich, private Investoren an den öffentlichen Unternehmen zu beteiligen bzw. diese komplett in Privathand zu übertragen.
Darüber hinaus fördert die Europäische Kommission aus wettbewerbspolitischen Gründen Privatisierungsbemühungen. Zwar besteht derzeit keine rechtliche Möglichkeit, Privatisierungen zu verlangen, allerdings wird durch die Steuerung von Beihilfen versucht, dieses Ziel zu erreichen.
Da die Organisationsformen sehr unterschiedlich ausgestaltet sind, ist es häufig schwierig, die richtige Wahl zu treffen, um das Maximum an wirtschaftlichem Erfolg zu erzielen. Zur Verfügung stehen vornehmlich Eigenbetriebe sowie Kapitalgesellschaften, darüber hinaus aber im Einzelfall auch BGB-Gesellschaften, Vereine, Anstalten und Zweckverbände.
Um diese Entscheidungsfindung zu optimieren, werden in diesem Buch die öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen begrifflich dargestellt; auch werden die kommunalen Aufgabenstrukturen erörtert. Es werden einzelne Rechts- und Organisationsformen, in denen öffentliche Aufgaben ausgeführt werden können, ausführlich betrachtet. Hierbei stehen spezifische Details von ausgewählten, in der Praxis häufig in Anspruch genommenen Rechts- und Organisationsformen im Mittelpunkt.
Eine Betrachtung der kommunalwirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen ist notwendig, um die Grenzen einer wirtschaftlichen Betätigung der öffentlichen Hand zu prüfen bzw. die Beschränkungen darzustellen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Entscheidungskriterien sowie eine Schlussbetrachtung mit Ausblick schließen die Thematik ab.Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) Dirk Noll wurde 1970 im nordhessischen Rotenburg an der Fulda geboren. Nach seiner Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellter bei der Gemeinde Wildeck erfolgte eine Qualifizierung zum Verwaltungsfachwirt. Um aufbauend auf das Verwaltungshandeln die notwendigen ökonomischen Denk- und Handlungsweisen einzubeziehen, folgte berufsbegleitend ein betriebswirtschaftliches Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Erfurt, welches mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen wurde. Unter dem Gesichtspunkt eines lebenslangen Lernens absolvierte der Autor ebenfalls berufsbegleitend ein Wirtschaftsrechtsstudium an der privaten Fachhochschule Nordhessen in Kassel. Bereits während seiner langjährigen Tätigkeit als Büroleiter sowie als kaufmännischer Leiter eines kommunalen Eigenbetriebes entwickelte er ein besonderes Interesse an der Thematik des vorliegenden Buches.

Preis: 34.99 EUR

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Kategorie: Recht > Handels- und Wirtschaftsrecht

Artikelnummer: 9783842810808

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20 Mrz 12 Die Trägerschaft einer Kindertagesstätte durch die katholische Kirche – Von der unerträglichen Pflichtaufgabe zum innovativen Management

Kindergärten sind eine gesellschaftlich akzeptierte Selbstverständlichkeit. Kirchlich und gesellschaftlich anerkannt ist heute, dass Kinder in unserer Gesellschaft in einem geteilten Sozialisationsfeld, als privat-familiales und öffentlich-institutionelles aufwachsen. Unter den Tageseinrichtungen nehmen die unter konfessioneller Trägerschaft geführten Tagesstätten eine bedeutende Stellung ein: so befanden sich Ende 2002 64% aller Kindertageseinrichtungen in freier TrägerschaftVon den insgesamt 23 610 Einrichtung in freier Trägerschaft waren 38 % in Trägerschaft des Deutschen Caritasverbands und anderer katholischer Träger (vor allem katholischer Kirchengemeinden). Trotz der gesellschaftlich anerkannten Position und der Akzeptanz der Familien wird binnenkirchlich sehr wohl die Frage nach der Bedeutung der konfessionell geführten Kindertagesstätte gestellt. Relevante Diskussionspunkte sind dabei: Ist das katholische Profil überhaupt noch gefragt Und wie kann ein katholisches Profil in einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft umgesetzt werden Können es sich die Diözesen und Kirchenstiftungen in Zukunft finanziell leisten, als Träger von Kindergärten aufzutreten Mit diesen Fragen wurde ich in meiner Tätigkeit als Gemeindereferent in einer Pfarreiengemeinschaft (PG) konfrontiert. Auf Grund der hohen Belastung durch die Leitungs- und Seelsorgeaufgaben in vier Pfarreien erwog der verantwortliche Priester der PG, die Trägerschaft der zwei kirchlichen Kindergärten abzugeben. Neben den finanziellen Belastungen für die Kirchenstiftung (bei zurückgehenden Kirchensteuereinnahmen und Spendengeldern) war ein wichtiger Grund für diese Überlegungen des derzeitigen Umbaus, in welchem sich die Kirche befindet, und welcher einen Großteil der pastoralen Kräfte zu binden droht. Die darauf hin folgenden Diskussionen drehten sich immer wieder um die gleiche Punkte: sind wir in unseren pastoralen Bemühungen nicht vorwiegend für katholische Kinder da oder auch für Kinder, die gleich welcher Konfession in unseren Kindergarten gehen Leistet der Kindergarten denn wirklich einen Gemeindeaufbau, oder ist er nicht allein ein bloßes Dienstleistungsangebot, das nur kostet und nichts bringt sind die Laienfrauen tatsächlich so gut geeignet wie früher die Ordensschwestern und wie lässt sich deren Kirchlichkeit überprüfen [...] Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie – Praktische Theologie, Note: 1,0, Universität Augsburg, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.

Preis: 29.90 EUR

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Kategorie: Wissenschaft > Studien > Hochschulschriften

Artikelnummer: 9783640106363

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04 Nov 11 Ruf, Armin: Die Trägerschaft einer Kindertagesstätte durch die katholische Kirche

Von der unerträglichen Pflichtaufgabe zum innovativen Management

Preis: 49.90 EUR

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Kategorie: Bücher > Wissenschaft > Theologie

Artikelnummer: 7587170
EAN: 9783640116300

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08 Okt 11 Armin Ruf: Die Trägerschaft einer Kindertagesstätte durch die katholische Kirche – Von der unerträglichen Pflichtaufgabe zum innovativen Management

Preis: 29.90 EUR

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Kategorie: eBooks > Belletristik > Erzählungen

Artikelnummer: 16143747
Keywords: PDF
EAN: 9783640106363

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25 Aug 11 Die Trägerschaft einer Kindertagesstätte durch die katholische Kirche: Von der unerträglichen Pflichtaufgabe zum innovativen Management Rezessionen

Die Trägerschaft einer Kindertagesstätte durch die katholische Kirche: Von der unerträglichen Pflichtaufgabe zum innovativen Management

Unverb. Preisempf.: EUR 49,90

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